Archiv für die Kategorie: “GPS”

Mit dem Solmeta Geotagger Pro gibt es eine neue Königsklasse der GPS-Geräte für Nikon Kameras. Der endlich in einem hübsch gestalteten Gehäuse untergebrachte Tagger sieht schon gleich viel besser aus als mein Vorgängermodell N2. Spannend ist das eingebaute Display, mit dem man jederzeit die aktuelle Position, Höhe, Blickrichtung und weitere Daten sehen kann. Auch zur Konfiguration des Gerätes ist das überaus nützlich, und sieht gleich sehr viel cooler und professioneller aus.

Der Geotagger Pro wird wie üblich über ein kurzes Kabel an die Nikon geschraubt, und diesmal ist dieses Kabel sogar am Tagger steckbar, das Gerät kann also zum Aufladen schnell von der Kamera gelöst werden, ohne erst den dicken Nikon-Stecker lösen zu müssen, sehr praktisch.

Natürlich hat der Solmeta einen eigenen Akku, der gut 10 Stunden im aktiven Einsatz übersteht, und einen Kompass, mit dem jederzeit die Blickrichtung erfasst wird, was natürlich auch in die Photos selbst geschrieben wird. Dieser Kompass ist aber ein echtes 3D-Modell, er erkennt nicht nur die Blickrichtung, sondern auch die Neigung der Kamera, und sogar die Drehung um die Z-Achse. Leider sieht der EXIF-Standard nur die Blickrichtung vor, die beiden anderen Werte kann der Geotagger Pro also nicht in die Bilder schreiben, sie werden aber im Tagger intern gespeichert, so wie auf Wunsch auch der zurückgelegte Weg.

Wirklich bedauerlich ist der totale Mangel an Mac-Software für den Geotagger Pro. Für Windows gibt es passende USB-Treiber und eine simple Software, die die aufgezeichneten Tracks und 3D-Zusatzdaten auf den Rechner übertragen kann, aber wer will schon gerne Windows benutzen? Immerhin gibt es bisher noch keine Software, die mit dem 3D-Kompassdaten umgehen kann, und der Mac-Geotagger kann sich mit einer coolen Software wie myTracks aus den gemachten Photos auch selbst wieder einen GPS-Track erzeugen, aber schade ist diese Lücke trotzdem. Ich habe beim Hersteller angeregt, das Gerät einfach als USB-Massenspeicher am Computer anzumelden, das würde jeglichen Treiber überflüssig machen. Das macht etwa der Garmin Oregon sehr erfolgreich.

Eine weitere witzige Funktion ist noch in Beta-Test: Der Geotagger Pro wird nicht nur am Blitzschuh befestigt, weil das einfach ein passender Ort an der Kamera ist, sondern das Gerät kann damit auch mitbekommen, wenn ein Photo gemacht wurde. Damit wird sich dieser Tagger in Zukunft auch an allen anderen Spiegelreflexkameras andocken lassen, also etwa auch an Canon oder andere Modelle. Brauchbar ist das dann am Mac aber wirklich erst, wenn es auch Software dafür gibt!

Der Solmeta Geotagger Pro hat seinen Preis, gut 279 Euro muß man dafür ausgeben, aber wer sich ernsthaft mit Geotagging beschäftigen möchte, sollte intensiv über dieses feine Gerät nachdenken. Der Kompass und das wunderbare Display sind im täglichen Einsatz sehr hilfreich!

Der kompakte DawnTech di-GPS mini 3L spielt da in einer ganz anderen Liga. Er ist deutlich billiger (ca. 149 Euro), hat keinen Kompass oder eingebauten Akku, aber dafür speziell für Mac-Anwender ein sehr nützliches Feature: Er loggt jede Bewegung mit, solange er eingeschaltet ist. Um an die Daten heranzukommen, muß zunächst ein USB-Treiber installiert werden (was anders als der Installer behauptet, wirklich keinen Neustart benötigt), danach das Programm GPS-Link. Wichtig bei dessen Installation ist das gegen Ende kurz auftauchende Terminal-Fenster. Hier werden einige Java-Komponenten installiert, für die der Benutzer sein Kennwort eingeben muß. Das ist ziemlich unglücklich gelöst, und wird sich durch ein intelligenteres Installer-Script hoffentlich besser lösen lassen.

Die Software selbst versprüht den typischen spröden Java-Windows Charme, aber sie funktioniert, und überträgt die Tracks vom di-GPS auf den Mac, kann diese sogar auf Wunsch sogar noch in die üblichen Formate gpx, kml und nmea konvertieren.

Nach dem ersten Einschalten bekommt der di-GPS ziemlich schnell einen ersten Fix, weniger als 2 Minuten dauert das. Bei den ersten Testbilder mit der Nikon D300 stimmte dann zwar die Koordinate, aber die Höhenangabe noch gar nicht, erst nach etwa 5 Minuten ist das Gerät komplett im Bilde. Dafür merkt sich der di-GPS auch die letzte Position, wenn der Fix verloren geht, etwa in Gebäuden, und somit schreibt dann auch die Kamera brav diesen Wert in neue Bilder, was sehr nützlich ist.

Sehr gut gefallen hat mir auch das recht kurze Kabel, das bei der Montage an der Nikon D300 mehr im Weg ist, sondern sich eng an die Kamera anlegen läßt. Ich hatte auch zuerst Bedenken, daß der di-GPS den Akku der Kamera rasch leersaugen würde, aber das kleine Gerät ist sparsam und gibt sich mit wenig Strom zufrieden. Mit einem kleinen Schiebeschalter läßt sich das Gerät auch ganz abschalten, oder so einstellen, daß es nur aktiviert wird, wenn auch die Kamera angeschaltet ist. In diesem Fall muß man aber eventuell einen Moment auf den GPS-Fix warten, je nachdem, wie weit man sich von der letzten Stelle entfernt hat, an der das letzte Mal ausgelöst wurde.

Insgesamt würde ich mir eher den Geotagger Pro kaufen, weil mit der Kompass und das Display überzeugt haben, obwohl gerade die Anbindung an den Mac so lausig ist. Wer für kleines Geld mit Geotagging beginnen möchte, ist mit dem di-GPS mini sehr gut bedient.

Beide Geräte gibt es in Deutschland unter anderem bei http://www.gps-camera.eu/

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Jetzt ist das Thema Geotagging sicher offiziell im Mainstream angekommen: Die Profi-Software Aperture 3 von Apple übernimmt die “Orte”-Funktion aus iPhoto, und weil der große Bruder natürlich immer auch etwas mehr können muß, ist es in Aperture sogar möglich, die Orte aus einem GPX-Track Bildern zuzuordnen. Das klappt auch ganz leidlich, Aperture zeigt die GPX-Spur in der Karte an, und erlaubt die Zuordnung.
Wenn die Kamera allerdings die falsche Zeitzone eingestellt hatte, und damit ein Offset nötig ist, muß schon beim Import der Bilder in Aperture die passende Zeitzone ausgewählt sein, damit die korrekte Zuordnung auch klappt.

Doch leider ist die GPS-Unterstützung wie auch schon in iPhoto eher halbfertig. Zwar erkennt Aperture die GPS-Koordinate und auch die optionale Höhenangabe, aber etwa die ebenfalls sehr interessante Blickrichtung (Kompass) wird nicht erkannt oder benutzt. Das ist schade, und bei einem Profi-Programm wie Aperture ungewöhnlich. Auch die Integration der Karten in das Programm ist irgendwie merkwürdig. Ich kann nicht irgendwo ein Bild auswählen, und einfach mal schnell auf der Karte nachschauen, wo es aufgenommen wurde. Statt dessen klickt man viel und oft in der Karte herum, und ab und zu zeigt Aperture dann auch die passende Stelle an. Seltsam. Überhaupt klumpt Aperture auf der Geländekarte alle Bilder mit weniger als etwa 100 m Abstand zu einem Punkt zusammen, ob man will oder nicht. Nur die Straßenkarte hat eine deutlich bessere Auflösung, aber eine ganz exakte Darstellung gelingt auch damit nicht so recht. Ganz nett ist die hierarchische Darstellung der Orte im Kopfbereich der Karte mit Aufklappmenüs gelöst (Land, Bundesstaat, Ort, Punkt), darüber kann man etwas besser navigieren als in der Auswahl der Bilder selbst. Aber auch die leidet an einer stelleneise knappen Point-Of-Interest Datenbank, etwa werden einige Photos am Südende des Grand Canyon fälschlicherweise der Stadt Williams zugeordnet, wie man auf dem Screenshot sehen kann. Und das simple Auswählen eines Ortes über diese Menüs im Kopfbereich zeigt dann nicht etwa diesen Ort dann in Groß auf der Karte, oh nein. Oft verschwinden danach einfach alle Bilder von der Karte, und die Klickerei beginnt von vorne.

Die vielen weiteren Bugs trüben die Arbeit mit der Software ebenfalls. Wenn ich ein mühsam auf der Karte gefundenes Bild etwa zu Flickr hochladen möchte, geht das schlicht und ergreifend nicht. Die entsprechende Taste im Kopfbereich von Aperture funktioniert nur bei ausgewählten Bildern in der Projektliste. Die neue Facebook-Anbindung ist genauso zickig.

Auf einem MacPro mit 8 Kernen ist die Geschwindigkeit von Aperture auch nach dem Update auf 3.0.1 eher gemütlich. Der Import von 1300 RAW-Bildern dauerte erstaunlich lange. Zwar zeigte Aperture sofort kleine Vorschaubilder an, aber danach rechnete die Software lange Minuten mit dem Status “Verarbeiten…”, brachte die CPU dabei ins Schwitzen, und machte das Arbeiten währenddessen zu einer ruckeligen Angelegenheit.

Insgesamt ist Aperture 3 sicher kein Grund für die Entwickler ähnlicher Geotagging-Software, zu verzweifeln, im Gegenteil. Leider erlaubt Apple nur wenige spezifische Plugins, wie auch in der Vorversion ist in Aperture 3 nur der Export, oder das Bearbeiten von Bildern über die dokumentierte Erweiterungsschnittstelle möglich. Nützliche Geo-Funktionen, wie das Anzeigen eines Ortes in Google Earth oder ähnliches, lassen sich so nicht nachrüsten. Schade eigentlich, denn gerade “Auf der Karte zeigen…” im Kontextmenü für ein Bild wäre eine sehr wertvolle Funktion.

CDFinder 5.7
Seit kurzem kann auch CDFinder in seiner neues Version 5.7 Bilder selbst mit Geotags versehen. Das altgediente Katalogisierungsprogramm unterstützte ja schon einige Zeit die Geodaten und bot den GeoFinder zur Suche auch in sehr großen Archiven. Doch erst in der neuen Fassung kann das Programm auch selbst Geotags in Photos (JPG und RAW) hinein schreiben, und zwar mit Hilfe der eingebauten OpenStreetMap (oder zur Not auch mit Google Earth). Wie schnell und recht einfach das geht, zeigt der Entwickler in einem Video Tutorial:

Dabei geht CDFinder einen anderen Weg als iPhoto oder Aperture, denn CDFinder schreibt die Geotags direkt in die Originalphoto-Dateien hinein, und erst danach in seine eigene Datenbank. Das Problem des Aperture-Ansatzes ist nämlich, daß dessen “Orte” nur in der eigenen, undokumentierten Datenbank intern zur Verfügung stehen, eine Weiterverarbeitung in anderen Programmen damit erst nach einem verlustbehafteten Export des Bildes möglich ist. Da die GPS-Angaben aber wie die anderen EXIF-Informationen untrennbar mit dem Bild verbunden sein sollten, geht CDFinder eben genau den anderen Weg, und erleichtert damit möglicherweise den Workflow massiv. Und das passt ja auch zu dem Ablauf von CDFinder, stets eine aktuelle Katalogisierung der Originaldaten zum Suchen verfügbar zu haben.

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Von der schwülen Hitze Floridas zur eisigen Kälte Alaskas, von +30° zu -30°C. Doris Wiedemann wagte Anfang des Jahres eine dreimonatige Abenteuerfahrt auf ihrem Motorrad. Vom südlichsten Punkt Nordamerikas, Key West, brauste sie zu Prudhoe Bay, zum zugefrorenen Arktischen Ozean, vorbei an vielen traumhaften Fotomotiven. Nicht nur die Kamera der gebürtigen Bayerin tat ihre Arbeit, ein kleiner gelber Zylinder in ihrer Jackentasche war auch fleißig: der GPS-Datenlogger von Holox, mit dessen Hilfe die Motorradfahrerin ihre Fotos mit den Geodaten ihres Aufnahmeortes ausstattete.
Deswegen wurde sie von CDFinder-Chefentwickler Norbert M. Doerner gesponsert. CDFinder katalogisiert alle digitalen Daten, seien es Musikdateien, Videos oder Fotos. Außerdem ist das intelligente Programm für Mac-Computer “ein ideales Werkzeug, um mit Geotagging umzugehen”, sagt der Diplom-Informatiker. Denn mithilfe des GeoFinders kann Doris Wiedemann in Zukunft alle getaggten Fotos finden, die sie zum Beispiel in Deadhorse, Alaska, oder Umgebung aufgenommen hat und diese dann etwa ins Google-KMZ-Format exportieren, damit ihre Freunde auf einer Google-Earth-Karte nachvollziehen können, wo sie gerade auf ihren zwei Rädern unterwegs ist. “Ich fand es sehr spannend, zu sehen, wie sie als ‘Laie’ mit Geotagging zurecht kommt”, meint der Softwareentwickler und hofft, dass Geotagging bald populärer wird und nicht mehr auf einen kleinen Kreis von Eingeweihten beschränkt bleibt.

Mehr zu CDFinder: www.cdfinder.de
Mehr zu Abenteuerin Doris Wiedemann: www.doriswiedemann.de

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Wieder einmal hat eine Mac-Zeitschrift in seiner aktuellen Ausgabe über Geotagging mit dem Mac berichtet. Dabei handelt es sich dieses mal um die MacUp mit der Ausgabe 07/2009. Beim ersten Lesen kommt man zwar schnell auf den Gedanken es handelt sich mehr um eine Werbung der Firma Nikon, bekommt aber beim weiteren Lesen doch mit, das es um noch mehr geht. Viele Dinge werden mit 2-3 Sätzen angesprochen, ohne dabei auf einzelne Problematik einzugehen. Leider ist dieses auch bei den Taggern bzw. deren Beschreibung so. Der Satz “Werden USB-Geräte von MacOS nicht erkannt, bietet sich ein Versuch mit Windows an” wertet den Artikel komplett ab!  Wenn in einer speziellen Mac-Zeitschrift so ein Satz zu finden ist, ist das für mich ein absolutes “NoGo”! Vielleicht bin ich da ein wenig empfindlich, finde aber nicht, das so etwas passt oder einen Mac-User helfen könnte. Vielmehr sollte man dann auch auf die Probleme eingehen oder gleich die Dinge weglassen, die zu Problemen mit MacOS führen können. So aber bekommt der Artikel einen deutlichen Beigeschmack, das sich der Autor mit der Materie nur sehr unzulänglich befasst hat. Dennoch sind aber auch Dinge für LoadMyTracks, locr und CDFinder zu finden. Das lässt dann doch wieder auf ein wenig Kompetenz des Autors schliessen.
Um es einmal deutlich zu sagen, ich gehe nicht davon aus das solche Artikel einen umfassenden Bericht liefern und den Leser dabei komplett an die Hand nehmen sollten. Ein Verglich bzw. eine Hinweis, dann doch Windows zu benutzen ist für mich in einer Mac-Zeitschrift aber das aller letzte.

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Sehr häufig erreichen mich private eMails mit der Problematik von Zeit und dem GPS-Signal bzw. dem Einstellen der Zeitdifferenz in der Auswertungssoftware. Um dieses ein wenig allgemein zu erklären, möchte ich hier an dieser Stelle einmal darauf eingehen.
Die Zeit-Messung bzw. Ausgabe der GPS-Satelliten ist im Grund eine ganz einfache Sache, auf der anderen Seite aber auch wieder hoch kompliziert wenn man es genau wissen möchte. Grundsätzlich sei gesagt das die GPS-Satelliten immer die UTC (koordinierte Weltzeit) benutzen. Jede andere Zeit muss entsprechend bei der Auswertung berücksichtig werden. Der Korrekturfaktor beträgt also bei der jetzigen Sommerzeit +2h. Vorausgestezt, die Kamera ist auf die aktuelle Sommerzeit eingestellt.
Die GPS-Zeit selbst wurde am 5. Januar 1980 um 24:00:00 gestartet und war damals identisch mit der UTC. Seitdem mussten alle 1–6 Jahre eine Schaltsekunde eingefügt werden, um die Weltzeit mit der Erdrotation in ausreichender Übereinstimmung zu halten. Wir haben also eine relativ genau Zeit von unserem GPS-Satelliten zur Verfügung und können so eine gute Syncronisation mit unseren Fotos durchführen.

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Hoffnungen, das russische Positionierungssystem GLONASS könne von der absehbaren Schwäche bei der amerikanischen Konkurrenz GPS profitieren, erteilten russische Experten eine Abfuhr. Er habe Zweifel, dass das Glonass bis 2010 eine konkurrenzfähige Qualität und Präzision erreichen werde, sagte Alexej Kondraschow, Exekutivdirektor beim russischen Markforschungsinstitut Direct Info, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Die russische Regierung hatte den zu langsamen Entwicklungsverlauf bei GLONASS schon mehrfach scharf kritisiert und Druck auf die zuständigen Behörden des Landes ausgeübt, dass der Zeitplan für die Aussetzung der notwendigen Satelliten nun in etwa eingehalten werde. Problematisch sei jedoch die mangelnde zivile Unterstützung für das System. Sie soll durch verschiedene Maßnahmen verbessert werden. Die könnten laut Ria Nowosti von einer engeren Kooperation mit den Entwicklern von Galileo bis hin zu einem Importverbot für solche Fahrzeuge nach Russland reichen, die ein Navi ohne Glonass-Unterstützung an Bord haben. (Übernommen von c’t)

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cdfinderMan(n) kann sich auch Arbeit machen. Aber wir wollten es richtig durchziehen. Unter unseren twitter followern haben wir tatsächlich gestern um 23.59 Uhr den Gewinner der CDFinder Lizenz (Zur Ausschreibung der Verlosung) gezogen. Fein säberlich wurde jeder follower auf einen Zettel geschrieben und dieser dann in einen Topf geworfen…..und..taraaaa…der Gewinner ist “Nadine/PimpYourMac“. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

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locr ist eine nach eigenen worten, revolutionäre Geotagging Foto Community. Gemäß dem Motto “Geotag, Print & Share – Zeige deine Welt in Fotos” eröffnet locr Menschen die Möglichkeit, Bilder mit Hilfe von Landkarten, Satellitenbildern und Ortsbeschreibungen zu visualisieren. locr hat sich auf Reisefotografie, Fotografie mit Ortsbezug und Geofoto-Softwarelösungen für Digitalkameras und Mobiltelefone spezialisiert.

Mit einem GPS-Mobiltelefon, einer Digitalkamera mit integriertem GPS oder einem GPS-Zusatzgerät können geogetaggte Fotos zu locr hochgeladen werden. In der Community teilen, bewerten und kommentieren Menschen aus aller Welt die schönsten Fotos. Mit dem “locr Geofotobuch”, dem ersten Reisefotobuch mit automatisch erstellten Landkarten, erweitert locr im Frühjahr 2009 sein Angebot um Printprodukte.

Aber jetzt kann auch der Mac-User endlich locr benutzen. War es in den letzten zwei Jahren nur dem Windows-User vorbehalten, schnell und einfach seine Geogetaggten Fotos zu locr zu schicken, klappt das jetzt auch für Mac-User.

Norbert Dörner, Programmierer vom CDFinder, hat für locr ein iPhoto-PlugIn entwickelt, dem es den Mac-User ermöglicht, direkt aus iPhoto seine Bilder zu locr zu schicken. Die Geotags, Beschreibungen und Schlüsselwörter werden aus iPhoto übernommen und zu locr gesendet. Auch die neuen Orte in iPhoto 8, übernimmt das praktische Tool. Das PlugIn ist direkt bei Norbert auf seiner Seite zu laden.

httpv://www.youtube.com/watch?v=g2AhMbSPgZk

GPS-Uhr

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v12_columbus_v-900_mittelFür großes Aufsehen sorgte der Columbus V-900 bereits seit einigen Tagen. Zahlreiche eMails erreichten mich mit unendlichen Fragen und auch hier im Blog wurden ein paar Kommentare geschrieben. Solch eine Aufregung hat es bisher noch nicht gegeben. Zumindest nicht hier auf der Seite. Liegt es evtl. an den immer steigenden Leser-Zahlen hier auf der Seite?

Zumindest habe ich mich mit dem Columbus V-900 die letzten zwei Tage intensiv beschäftig. Egal ob Spaziergang, Einkaufstour oder auch nur am Fenster, bei allem war er dabei.
Ich möchte hier gleich einmal mit dem Äusseren des Columbus V-900 beginnen. Mac-User sind ja dafür bekannt, das sie mehr als nur ein Auge für die schönen Dinge im Leben haben. Und genau da trifft er den Mac-User an der richtigen Stelle. Das Design entspricht nicht das eines normalen GeoTaggers. Die Hochglanz verchromte Rückseite, wie es schon bei den alten iPods war, spiegelt einem gleich am Anfang entgegen. Aber auch die Vorderseite erstrahlt in einem hoch glänzenden schwarz. Die übliche Gummierung wie teilweise bei anderen Taggern, sucht man vergebens. Nun könnte man meinen, das gerade diese Gummierung bei solch einem Gerät angebracht sei. Das ist aber natürlich Geschmackssache und hängt von der Tollpatschigkeit des Benutzers ab. Ich selber habe noch niemals Probleme mit herab fallenden Dingen gehabt. Auch trage ich nicht fünf unterschiedliche Dinge in meiner Tasche, die sich alle gegenseitig zerkratzen können. In so fern ist die übliche Gummierung für mich kein Argument. Für mich kann so ein Tagger ruhig mal gut aussehen – und bitte, das macht er…aber wie!

Aber auch die normale Bedienung im täglichen Einsatz ist gut und funktioniert auf anhieb. Die Taste zum setzen von Wegpunkten ist gut zu erreichen. Gleichzeitig dient sie bei längeren drücken, zum Start einer neuen Aufzeichnung. Die Beleuchtung der Hinweis-Buttons ist sehr gut und teilweise sogar noch im Sonnenlicht zu erkennen. Überhaut zeichnet er sich dadurch aus, das alles genau via beleuchteter Hinweis-Buttons angezeigt wird. Man erkennt also sofort, ob er Satelliten Empfang hat oder nicht. Etwas besonderes ist die Sprachaufzeichnung bei dem Gerät, das unter umständen recht brauchbar ist, um gewisse wichtige Dinge zusätzlich zur Geo-Aufzeichnung zu sagen. Mittels der beigelegten Software, lassen sich die Sprachaufzeichnungen auch den genauen Koordinaten zuweisen. Eine Verknüpfung zwischen Foto, GPS-Koordinate und der Sprachaufzeichnung ist recht gut gegeben. Der Knopf für den Start der Sprachaufzeichnung ist so angebracht, das ein versehentliches Starten kaum möglich ist. Aber auch dort, wird wie bei allen Anwendungen, das ganze mit Hinweis-Tönen quittiert. Das Mikrophon ist zwar ein wenig unempfindlich, was den Abstand zum Mic deutlich verkürzt aber es ist ja auch kein Diktiergerät.

Der Akkus hat bei meinem Test mehr als 15 Stunden gehalten. Also eine vollkommen akzeptable Zeit. Geladen wird er entweder über USB am Rechner oder mit dem im Lieferprogramm dazu gehörenden Ladegerät.

Leider hat sich die Bluetooth-Verbindung bei mir nicht dazu überreden lassen, sich wirklich mit dem Mac zu verbinden. Zumindest nicht so, das man an die getaggten Daten rankommen konnte. Man muss also leider jedes mal die miniSD Karte entnehmen, was allerdings sehr schnell und unkompliziert geht, und dann in den mitgelieferten USB-Kartenleser stecken. Ob dieses anderes geplant ist, sei dahin gestellt. Man konnte nirgends etwas in der Anleitung darüber lesen. Und wofür sollte sonnst ein miniSD Kartenleser zum Lieferumfang gehören. Die Daten können mittels miniSD Leser aber auch am Mac ohne Problem sofort gelesen werden.

Die Empfindlichkeit ist wie bei allen modernen GPS-Empfängern und GeoLoggern, sehr gut. Schnelles finden der Satelliten etc., sind heute bei allen selbstverständlich.

Die Software die als Java-Programm auf Windows, Linux und Mac läuft und sich auf der beiliegenden CD befindet, funktioniert recht ordentlich und hat bisher nie Probleme gemacht. Alle Daten können eingelesen werden und die Geodaten den Fotos zugeordnet werden. Dabei können die aufgezeichneten Daten auch sofort in NMEA und Google-Earth, KMZ-File konvertiert werden. Eine Anzeige der Strecken bei Google-Earth ist also sofort möglich.

Auf weitere Dinge wie Programmierung mittels Textfile, den Spion-Log Modus mit einer Laufzeit von ca. einen Monat (Aufzeichnung nur alle 10 Minuten), der Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung und andere Dinge, gehe ich hier absichtlich nicht ein, da sie für den normalen Betreib nicht relevant sind.

Fazit: Für einem Preis der sich bei guten 100,- Euro bewegt, sicherlich ein Geotagger der gehobenen Preisklasse, der aber auch sein Geld durchaus Wert ist. Die vielen Möglichkeiten, die Laufzeit durch gutem Akku, das Design und nicht zuletzt das Lesen der Daten am Mac, machen ihn für den Mac-User recht attraktiv.

Einige Vorteile des Columbus V-900 im kurzen Überblick

* GPS Logger
* Sprachtagger
* Fototagger
* MicroSD-Speicherslot
* Speichermöglichkeit für ca. 25 Millionen Wegpunkte
* Eingebauter Lautsprecher für akustische Warnhinweise
* Spion Log-Modus für einen Dauerbetrieb von bis zu ca. 1 Monat
* PC Software für Windows / Linux / Mac OS
* Warnung bei Geschwindigkeitsüberschreitung

Lieferumfang des Columbus V-900

* Columbus V-900 GPS Logger
* 230V-Steckernetzgerät
* USB KFZ-Steckeradapter
* USB-Ladekabel
* GPS-Tragetasche aus Samt
* Schlüsselband
* USB MicroSD-Kartenlesegerät
* Software CD
* Handbuch
* Garantiekarte
* 1 GB SD Card

Technische Daten bei http://www.columbus-gps.de/

Bezugsquellen beim Importeur

AMOD bei Amazon
Jobo auch für Mac
Das GPS-Buch

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Vor zwei Tagen wurden wir hier auf der Seite über einen Kommentar auf den Columbus V-900 aufmerksam gemacht. Dieser neue DatenLogger soll auch mit dem Mac ohne Problem funktionieren. So etwas lass ich mir natürlich nicht zweimal sagen. Jetzt liegt er vor mir. Der Importeur vom Columbus V-900 kommt zufälliger Weise aus Berlin und hat mir Spontan ein Test-Gerät zur Verfügung gestellt. Ich werde also in den kommenden Tagen mehr zu diesem neuen Gerät sagen können.

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