Mit dem Solmeta Geotagger Pro gibt es eine neue Königsklasse der GPS-Geräte für Nikon Kameras. Der endlich in einem hübsch gestalteten Gehäuse untergebrachte Tagger sieht schon gleich viel besser aus als mein Vorgängermodell N2. Spannend ist das eingebaute Display, mit dem man jederzeit die aktuelle Position, Höhe, Blickrichtung und weitere Daten sehen kann. Auch zur Konfiguration des Gerätes ist das überaus nützlich, und sieht gleich sehr viel cooler und professioneller aus.
Der Geotagger Pro wird wie üblich über ein kurzes Kabel an die Nikon geschraubt, und diesmal ist dieses Kabel sogar am Tagger steckbar, das Gerät kann also zum Aufladen schnell von der Kamera gelöst werden, ohne erst den dicken Nikon-Stecker lösen zu müssen, sehr praktisch.
Natürlich hat der Solmeta einen eigenen Akku, der gut 10 Stunden im aktiven Einsatz übersteht, und einen Kompass, mit dem jederzeit die Blickrichtung erfasst wird, was natürlich auch in die Photos selbst geschrieben wird. Dieser Kompass ist aber ein echtes 3D-Modell, er erkennt nicht nur die Blickrichtung, sondern auch die Neigung der Kamera, und sogar die Drehung um die Z-Achse. Leider sieht der EXIF-Standard nur die Blickrichtung vor, die beiden anderen Werte kann der Geotagger Pro also nicht in die Bilder schreiben, sie werden aber im Tagger intern gespeichert, so wie auf Wunsch auch der zurückgelegte Weg.
Wirklich bedauerlich ist der totale Mangel an Mac-Software für den Geotagger Pro. Für Windows gibt es passende USB-Treiber und eine simple Software, die die aufgezeichneten Tracks und 3D-Zusatzdaten auf den Rechner übertragen kann, aber wer will schon gerne Windows benutzen? Immerhin gibt es bisher noch keine Software, die mit dem 3D-Kompassdaten umgehen kann, und der Mac-Geotagger kann sich mit einer coolen Software wie myTracks aus den gemachten Photos auch selbst wieder einen GPS-Track erzeugen, aber schade ist diese Lücke trotzdem. Ich habe beim Hersteller angeregt, das Gerät einfach als USB-Massenspeicher am Computer anzumelden, das würde jeglichen Treiber überflüssig machen. Das macht etwa der Garmin Oregon sehr erfolgreich.
Eine weitere witzige Funktion ist noch in Beta-Test: Der Geotagger Pro wird nicht nur am Blitzschuh befestigt, weil das einfach ein passender Ort an der Kamera ist, sondern das Gerät kann damit auch mitbekommen, wenn ein Photo gemacht wurde. Damit wird sich dieser Tagger in Zukunft auch an allen anderen Spiegelreflexkameras andocken lassen, also etwa auch an Canon oder andere Modelle. Brauchbar ist das dann am Mac aber wirklich erst, wenn es auch Software dafür gibt!
Der Solmeta Geotagger Pro hat seinen Preis, gut 279 Euro muß man dafür ausgeben, aber wer sich ernsthaft mit Geotagging beschäftigen möchte, sollte intensiv über dieses feine Gerät nachdenken. Der Kompass und das wunderbare Display sind im täglichen Einsatz sehr hilfreich!
Der kompakte DawnTech di-GPS mini 3L spielt da in einer ganz anderen Liga. Er ist deutlich billiger (ca. 149 Euro), hat keinen Kompass oder eingebauten Akku, aber dafür speziell für Mac-Anwender ein sehr nützliches Feature: Er loggt jede Bewegung mit, solange er eingeschaltet ist. Um an die Daten heranzukommen, muß zunächst ein USB-Treiber installiert werden (was anders als der Installer behauptet, wirklich keinen Neustart benötigt), danach das Programm GPS-Link. Wichtig bei dessen Installation ist das gegen Ende kurz auftauchende Terminal-Fenster. Hier werden einige Java-Komponenten installiert, für die der Benutzer sein Kennwort eingeben muß. Das ist ziemlich unglücklich gelöst, und wird sich durch ein intelligenteres Installer-Script hoffentlich besser lösen lassen.
Die Software selbst versprüht den typischen spröden Java-Windows Charme, aber sie funktioniert, und überträgt die Tracks vom di-GPS auf den Mac, kann diese sogar auf Wunsch sogar noch in die üblichen Formate gpx, kml und nmea konvertieren.
Nach dem ersten Einschalten bekommt der di-GPS ziemlich schnell einen ersten Fix, weniger als 2 Minuten dauert das. Bei den ersten Testbilder mit der Nikon D300 stimmte dann zwar die Koordinate, aber die Höhenangabe noch gar nicht, erst nach etwa 5 Minuten ist das Gerät komplett im Bilde. Dafür merkt sich der di-GPS auch die letzte Position, wenn der Fix verloren geht, etwa in Gebäuden, und somit schreibt dann auch die Kamera brav diesen Wert in neue Bilder, was sehr nützlich ist.
Sehr gut gefallen hat mir auch das recht kurze Kabel, das bei der Montage an der Nikon D300 mehr im Weg ist, sondern sich eng an die Kamera anlegen läßt. Ich hatte auch zuerst Bedenken, daß der di-GPS den Akku der Kamera rasch leersaugen würde, aber das kleine Gerät ist sparsam und gibt sich mit wenig Strom zufrieden. Mit einem kleinen Schiebeschalter läßt sich das Gerät auch ganz abschalten, oder so einstellen, daß es nur aktiviert wird, wenn auch die Kamera angeschaltet ist. In diesem Fall muß man aber eventuell einen Moment auf den GPS-Fix warten, je nachdem, wie weit man sich von der letzten Stelle entfernt hat, an der das letzte Mal ausgelöst wurde.
Insgesamt würde ich mir eher den Geotagger Pro kaufen, weil mit der Kompass und das Display überzeugt haben, obwohl gerade die Anbindung an den Mac so lausig ist. Wer für kleines Geld mit Geotagging beginnen möchte, ist mit dem di-GPS mini sehr gut bedient.
Jetzt ist das Thema Geotagging sicher offiziell im Mainstream angekommen: Die Profi-Software Aperture 3 von Apple übernimmt die “Orte”-Funktion aus iPhoto, und weil der große Bruder natürlich immer auch etwas mehr können muß, ist es in Aperture sogar möglich, die Orte aus einem GPX-Track Bildern zuzuordnen. Das klappt auch ganz leidlich, Aperture zeigt die GPX-Spur in der Karte an, und erlaubt die Zuordnung.
Wenn die Kamera allerdings die falsche Zeitzone eingestellt hatte, und damit ein Offset nötig ist, muß schon beim Import der Bilder in Aperture die passende Zeitzone ausgewählt sein, damit die korrekte Zuordnung auch klappt.
Doch leider ist die GPS-Unterstützung wie auch schon in iPhoto eher halbfertig. Zwar erkennt Aperture die GPS-Koordinate und auch die optionale Höhenangabe, aber etwa die ebenfalls sehr interessante Blickrichtung (Kompass) wird nicht erkannt oder benutzt. Das ist schade, und bei einem Profi-Programm wie Aperture ungewöhnlich. Auch die Integration der Karten in das Programm ist irgendwie merkwürdig. Ich kann nicht irgendwo ein Bild auswählen, und einfach mal schnell auf der Karte nachschauen, wo es aufgenommen wurde. Statt dessen klickt man viel und oft in der Karte herum, und ab und zu zeigt Aperture dann auch die passende Stelle an. Seltsam. Überhaupt klumpt Aperture auf der Geländekarte alle Bilder mit weniger als etwa 100 m Abstand zu einem Punkt zusammen, ob man will oder nicht. Nur die Straßenkarte hat eine deutlich bessere Auflösung, aber eine ganz exakte Darstellung gelingt auch damit nicht so recht. Ganz nett ist die hierarchische Darstellung der Orte im Kopfbereich der Karte mit Aufklappmenüs gelöst (Land, Bundesstaat, Ort, Punkt), darüber kann man etwas besser navigieren als in der Auswahl der Bilder selbst. Aber auch die leidet an einer stelleneise knappen Point-Of-Interest Datenbank, etwa werden einige Photos am Südende des Grand Canyon fälschlicherweise der Stadt Williams zugeordnet, wie man auf dem Screenshot sehen kann. Und das simple Auswählen eines Ortes über diese Menüs im Kopfbereich zeigt dann nicht etwa diesen Ort dann in Groß auf der Karte, oh nein. Oft verschwinden danach einfach alle Bilder von der Karte, und die Klickerei beginnt von vorne.
Die vielen weiteren Bugs trüben die Arbeit mit der Software ebenfalls. Wenn ich ein mühsam auf der Karte gefundenes Bild etwa zu Flickr hochladen möchte, geht das schlicht und ergreifend nicht. Die entsprechende Taste im Kopfbereich von Aperture funktioniert nur bei ausgewählten Bildern in der Projektliste. Die neue Facebook-Anbindung ist genauso zickig.
Auf einem MacPro mit 8 Kernen ist die Geschwindigkeit von Aperture auch nach dem Update auf 3.0.1 eher gemütlich. Der Import von 1300 RAW-Bildern dauerte erstaunlich lange. Zwar zeigte Aperture sofort kleine Vorschaubilder an, aber danach rechnete die Software lange Minuten mit dem Status “Verarbeiten…”, brachte die CPU dabei ins Schwitzen, und machte das Arbeiten währenddessen zu einer ruckeligen Angelegenheit.
Insgesamt ist Aperture 3 sicher kein Grund für die Entwickler ähnlicher Geotagging-Software, zu verzweifeln, im Gegenteil. Leider erlaubt Apple nur wenige spezifische Plugins, wie auch in der Vorversion ist in Aperture 3 nur der Export, oder das Bearbeiten von Bildern über die dokumentierte Erweiterungsschnittstelle möglich. Nützliche Geo-Funktionen, wie das Anzeigen eines Ortes in Google Earth oder ähnliches, lassen sich so nicht nachrüsten. Schade eigentlich, denn gerade “Auf der Karte zeigen…” im Kontextmenü für ein Bild wäre eine sehr wertvolle Funktion.
CDFinder 5.7
Seit kurzem kann auch CDFinder in seiner neues Version 5.7 Bilder selbst mit Geotags versehen. Das altgediente Katalogisierungsprogramm unterstützte ja schon einige Zeit die Geodaten und bot den GeoFinder zur Suche auch in sehr großen Archiven. Doch erst in der neuen Fassung kann das Programm auch selbst Geotags in Photos (JPG und RAW) hinein schreiben, und zwar mit Hilfe der eingebauten OpenStreetMap (oder zur Not auch mit Google Earth). Wie schnell und recht einfach das geht, zeigt der Entwickler in einem Video Tutorial:
Dabei geht CDFinder einen anderen Weg als iPhoto oder Aperture, denn CDFinder schreibt die Geotags direkt in die Originalphoto-Dateien hinein, und erst danach in seine eigene Datenbank. Das Problem des Aperture-Ansatzes ist nämlich, daß dessen “Orte” nur in der eigenen, undokumentierten Datenbank intern zur Verfügung stehen, eine Weiterverarbeitung in anderen Programmen damit erst nach einem verlustbehafteten Export des Bildes möglich ist. Da die GPS-Angaben aber wie die anderen EXIF-Informationen untrennbar mit dem Bild verbunden sein sollten, geht CDFinder eben genau den anderen Weg, und erleichtert damit möglicherweise den Workflow massiv. Und das passt ja auch zu dem Ablauf von CDFinder, stets eine aktuelle Katalogisierung der Originaldaten zum Suchen verfügbar zu haben.
Beim Testen der neuen Version von CDFinder ist uns ein spannendes Problem aufgefallen: Einige RAW-Dateien einer Canon EOS 1Ds Mark III werden nicht erkannt, und weder eine Vorschau erzeugt, noch die EXIF-Metadaten gelesen.
Das betrifft nicht nur CDFinder, sondern auch iPhoto, Aperture, und Vorschau.app, die sonst normalerweise Dateien dieser Kamera lesen können. Getestet auf Mac OS X 10.5.6, mit dem neuesten RAW-Update installiert.
Verblüffenderweise kann Adobe Lightroom diese seltsamen Dateien ohne Mühe lesen und benutzen. Ebenso kann dcraw das Bild konvertieren, jedenfalls auf Windows…
Hat das jemand anderes auch schon festgestellt?
Gibt es verschiedene RAW-Formate dieser speziellen Kamera, und das Problem betrifft vielleicht nur eins davon? (Meine Nikon kann zum Beispiel RAW komprimiert und unkomprimiert speichern, das sind eigentlich zwei Formate, aber die haben beide den gleichen Dateinamen…)
Ich habe schon mehrmals über locr hier geschrieben. Jetzt gibt es wieder etwas über locr zu berichten. Man kann dort seine Reiseerlebnisse in einem Reisefotobuch festhalten. Ich habe es noch nicht getestet und werde es in jedem Fall noch nach holen. Aber die Idee ist durchaus etwas vollkommen neues, Foto die Geotaggs besitzen in einem Fotobuch gleich in die entsprechenden Karten einzubauen. Laut locr gibt es folgenden Dinge:
• Automatische Integration von hochwertigen digitalen Landkarten und Satellitenbildern
• Automatische Integration von Informationen zu Motiv und Aufnahmeort, z.B. aus Wikipedia
• Exzellente Designvorschläge für Urlaubs- und Reisefotos
• Einfache und schnelle Handhabung
• Webbasierte Erstellung, keine Installation einer Software notwendig
• Hochwertige Druckqualität und brillante Farben
• Tolles Angebot an Formaten und Layouts
Sicherlich hört sich das nicht schlecht an. Ich bin gespannt auf das erste fertige Buch was ich in den Händen halten werde.
Auch gibt es breits ein kleines Video, wie sollte es anders sein, von Norbert Dörner bei youtube.
Vor einigen Tagen ist die neue MacLife mit einigen Berichten über Geotagging mit dem Mac erschienen . Die Artikel sind mehr oder weniger alle recht gut. Unter anderem wird auch recht ausführlich auf das neue iPhoto eingegangen. Neben dem weiteren Heft-Inhalt wieder eine gute und brauchbare Ausgabe.
Beschreibung lt. MacLife:
Bei der Navigation im Auto ist das Global Positioning System das Maß aller Dinge, doch auch Fotografen profitieren von der GPS-Technik. “Geotagging” heißt das Zauberwort, das inzwischen sogar Apples iLife beherrscht. Mac Life erklärt, welchen Nutzen GPS in der Fotografie und am Mac hat, wie es funktioniert und was dafür benötigt wird. MacLife
Der Vorteil von solch einer Seite ist in der Tat, die Community. Hat mir doch gerade eben unser Leser "tremo" einen tollen Link geschickt. Hinter dem Link findet man eine Webseite von Dirk aus Paderborn. Dirk hat sich im Januar 2008 ein MacBook zugelegt und angefangen das Programm myTracks zu entwickeln. MyTracks macht im Grund genau das was viele suchen. Es verbindet die geloggten GPX-Files mit den gemachten Fotos. Dabei ist der Workflow von myTracks aber so extrem einfach und übersichtlich, das man schnell von den Programm begeistert ist. Angezeigt werden die Tracks in dem Programm mit Karten von Google. Und das beste bei der Sache ist, das die Software von Dirk Freeware ist, er aber auch gerne Spenden für sein Programm annimmt. Den Link dazu findet man auf seiner Homepage.
Nachdem ich in dem letzten Artikel iPhoto in punkto Gesichterkennung ein wenig zerrissen habe, so ist die Plazes-Funktion einfach nur gut.
Allerdings hat sie einen Haken. Sie funktioniert zwar mit dem iPhone 3G und anderen Handys gut und zeigt dieses auch meist sehr zuverlässig an, an welchen Orten Fotos gemacht wurden, andere Kameras stehen allerdings aussen vor. Digitalkameras mit eingebautem GPS-Empfänger gibt es auf dem Markt bislang kaum. Wer allerdings mit seinem guten Digitalen-Fotoapparat Bilder mit Geokoordinaten einordnen möchte, der muss zumindest einen GPS-Empfänger mit Tracking-Funktion mitnehmen und später die GPS-Koordinaten bzw. den Track mit den Fotos zusammenbringen. Diese Sache möchte ab sofort ein neues Programm übernehmen. Die Software mit dem Namen Tagalog liegt in einer ersten Betaversion vor. Als Input benötigt sie eine GPX-Datei. Anschließen schreibt es die Koordinaten iPhoto-gerecht in die Metadaten der ausgewählten Fotos.
Ich muss mich jetzt als wirklicher Fan der Zeitschrift DigitalPhoto aus dem FalkeMedia Verlag outen. Eine frische und interessante Foto-Zeitschrift. Natürlich ist sie wie im Grund alle Foto-Zeitschriften, sehr stark Windows lastig, obwohl man das gerade bei einer Zeitschrift wie die DigitalPhoto nicht ganz verstehen kann. Kommt doch aus dem selben Haus zum Beispiel die MacLife. Aber man versucht zumindest immer wieder den Mac bzw. die entsprechende Software auch für den Mac vorzustellen.
In der aktuellen Ausgabe 03/2009 sind einige Seiten dem Geotagging von Fotos gewidmet. Hurra werden sicher einige schreiben und freuen sich auf viele interessante Infos. Aber leider ist dieses zwar für den Windows-User interessant, der Mac-User kommt aber leider wie oft, viel zu kurz. Mit Freunde konnte ich in einem Artikel zu dem Thema, zwar etwas von CDFinder lesen, das war es dann aber im Grund auch schon. Vorstellung von GPS-Taggern ohne auf die Mac-Problematik einzugehen, Vorstellung von locr, der erst wenn überhaupt durch den CDFinder für Mac-User zu gebrauchen ist und einiges mehr, enttäuschen mich komplett. Auch hätte mich als User durchaus weiterführende Links zu interessanten Seiten und Informationen interessiert. Nichts, zumal es doch nun wirklich tollen Seiten im Netz zu diesem Thema gibt. Alleine hier auf dieses Seiten existieren deutlich mehr Infos als in den zahlreichen Artikeln in der Zeitschrift zu diesem Thema. Ich bin wirklich enttäuscht von der Recherche der entsprechenden Redakteure. Jungs, Eure Zeitschrift ist sonst so gut und dann so etwas!
Vor einigen Tagen war es nun soweit. Man konnte das bereits vorgestellte iLife 09 kaufen. Sicherlich wieder ein Programm in dem viele Menschen großer Erwartungen stecken. Aber werden Sie auch erfüllt? Als erstes möchte ich einmal kurz auf die neue überall groß angepriesende Gesichtserkennung eingehen. Viele Berichte im Netz gehen bereits sehr intensiv darauf ein. Für mich selber muss ich allerdings sagen, das ich doch mehr oder weniger davon enttäuscht bin. So lange ein Gesicht von vorne gut zu erkennen ist, wird das Gesicht auch gut erkennt. Dreht sich aber jemand zur Seite, klappt es schon meistens leider nicht mehr besonders gut. Lustig ist das auch mit besonderen Merkmalen wie zum Beispiel Bärte. Hat jemand einen sehr ähnlichen Bart, ist es nach iPhoto auch sehr oft die selbe Persion. Ein intensives Sortieren von Hand ist das Ergebnis. Für mich teilweise als nette Übersicht zu benutzen. Einen echte funktionierende Funktion ist das aber nicht. Neee….Apple….ist nicht so dolle! Nun aber zu der Sache worum es hier im Grund gehen sollte, die Anzeige von Geogetaggten Fotos. Und genau da muss ich gleich am Anfang das Gegenteil zur Gesichtserkennen berichten. Es klappt wirklich sehr gut. Aber warum sollte es auch nicht? Alle Foto die entsprechende Geotaggs besitzen werden gut in der Karte angezeigt. Auch mit meinem iPhone 1G klappt das sogar recht gut, da wir hier in Berlin extrem viele Funkzellen haben und sich das iPhone die Koordinaten aus den Standorten der Funkzellen holt. Dabei staunt man teilweise, wie genau die Koordinaten dann stimmen. Eine Genauigkeit mit dem 1G von ca. 20-30 Meter ist dabei keine Seltenheit. Mit einem neuen iPhone das natülichh durch den eingebauten GPS-Empfänger noch viel besser. Die Anzeige der Karten in iLife ist gut und absolut gut zu gebrauchen, um sich eine schnelle Übersicht zu verschaffen. In der Praxis absolut tauglich. Dinge wie Umschaltung der Darstellung etc. ist dabei selbstverständlich alles enthalten. Allerdings funktioniert die ganze Anzeige in den Karten nur, wenn auch eine Internet-Verbindung besteht. Eine Anzeige der Geogetaggten Fotos ohne Internet funktioniert nicht. Das sollte man bedenken.
Gestern ist die neue Version des CDFinder´s erschienen. Habe ich schon einmal gesagt das dieses Programm eigentlich ein muss für jeden Fotobegeisterten Mac-User ist? Die Möglichkeiten gerade in Hinsicht auf GeoTagging sind enorm. Ist doch der CDFinder das einzig mir bekannte Programm, welches eine derart umfangreiche Möglichkeit bietet, seine getaggten Fotos in den diversen Diensten wie Google-Maps & Co. anzeigen zu lassen. Aber auch der Online-Dienst locr.com hat nun endlich mit dem CDFinder einen Mac-Clienten erhalten.
Die Neuerungen in der Version 5.5 sind:
Besseres Katalogisieren:
CDFinder unterstützt jetzt wichtige Filmformate (avi, mov, mp4, m4v, mpg, flv), und liest Metadaten wie die Dauer, Größe, und den Codec aus den Filmen
Das Katalogisieren ist deutlich schneller geworden, speziell die Erzeugung der Voransichten riesiger Bilder blockiert nicht mehr die Oberfläche. Selbst das Katalogisieren mehrerer großer Server-Volumes oder Festplatten gleichzeitig verkraftet CDFinder mühelos
Die überarbeitete Stapel-Katalogisierung arbeitet jetzt ebenfalls mit mehreren Laufwerken gleichzeitig. Zusätzlich können das Etikett und der Kommentar für neue Kataloge hier direkt vorgegeben werden
CDFinder kann jetzt auch die XMP Metadaten aus RAW, TIFF, PDF, EPS, JPG und sogar “Sidecar-Dateien” lesen, womit die Zusammenarbeit mit Adobe Bridge und allen anderen Adobe-Produkten (Photoshop, Illustrator, InDesign, etc.) deutlich verbessert wird
Jetzt werden beim Katalogisieren auf Wunsch auch Disk-Images geöffnet und deren kompletter Inhalt katalogisiert! Wieder so eine coole Funktion, die sonst kein anderes Programm anbietet…
Das “Auswerfen”-Menü bei der Stapel-Katalogisierung kann jetzt auch die Schublade von Brennern öffnen
Verbesserte GPS-Unterstützung:
Der neue GeoFinder verbessert die Geosuche dramatisch: In einer interaktiven Weltkarte können Sie per Mausklick den Startpunkt der Suche setzen, oder Sie benutzen einfach die aktuelle Position aus Google Earth. Sie können aber auch nach einem beliebigen Ortsnamen suchen
Der neue KMZ-Export erzeugt jetzt Dateien für Google Earth und das Internet, die neben den Geotags auch Voransichten der Bilder, und zahlreiche Zusatzinformationen enthalten. Das funktioniert natürlich für alle Photoformate, also auch für RAW-Bilder
Alle Dateien mit GPS-Metadaten werden jetzt mit dem roten GeoIcon angezeigt
CDFinder kann jetzt Photos mit Geotags zu www.locr.com hochladen! Einfach ein Bild auswählen, das Kontextmenü aufrufen, und mit dem Hochladen beginnen. Dabei kann das Photo noch skaliert und mit Zusatzinformationen versehen werden
Bein Katalogisieren von GPS-Daten liest CDFinder jetzt auch die Blickrichtung, die Neigung, und den Abstand. Diese zusätzlichen Werte werden für “In Google Earth zeigen” und den KMZ-Export auch wieder benutzt
Die GPS-Koordinaten eines Bildes können über das Kontextmenü jetzt auch in die Zwischenablage kopiert werden
Neu zum GPS-Menü hinzugefügt: SmugMug, WikiMapia, Yahoo Maps, Geody, OpenStreetMap und Woophy
Besseres Finden:
CDFinder kann jetzt auch nach einem Pfad suchen, also etwa alle Dateien finden, die in einem Ordner mit einem bestimmten Namen liegen
Das Finden kann jetzt auch über spezielle URLs gestartet werden! Etwa cdfinder://find/gps/&city=Berlin&distance=5000m oder cdfinder://find/audio/&album=Crime%20Of%20The%20Century. Damit läßt sich CDFinder etwa auch über Webseiten ansteuern. Das ergänzte Handbuch enthält weitere Beispiele für diese faszinierende neue Funktion
Weitere Verbesserungen:
CDFinder unterstützt jetzt Kontextmenü-Module (CMM), genau wie der Finder selbst. Damit kann zum Beispiel der GraphicConverter direkt von CDFinder angesteuert werden, oder ein Automator-Worklow gestartet werden
Neue Darstellungsvariante: Blau. Das sieht aus wie die Seitenleiste des Finders oder iTunes
Blue-Ray Disks werden jetzt vollständig von CDFinder unterstützt, und ihr Typ beim Katalogisieren erkannt
Der Export von MP3, EXIF, und IPTC-Metadaten funktioniert jetzt auch für Gefundene Objekte komplett
Der Export aller IPTC-Metadaten ersetzt das Return-Zeichen durch ein Leerzeichen oder Komma
Ein kleines Problem im Disk Stakka Interface behoben, wodurch manche Disks mit besonderen Namen im Stakka nicht gefunden wurden
Kataloge von CDFinder selbst können jetzt auch per Drag&Drop in das Programm importiert werden
Beim Sortieren nach Etikett sortiert CDFinder jetzt nach Namen weiter, wenn zwei Objekte das gleiche Etikett haben
Die Anzeige in allen Fenstern ist deutlich schneller geworden
Die Farbtiefe von TIFF Dateien wird jetzt korrekt erkannt, und auch 24 und 48 Bit erkannt und angezeigt
Einen kleines Problem beim Finden behoben (Art ist Photo UND Name endet mit “.jpg” hatte bestimmte Dateien übersehen)
Ein kleines Problem beim Katalogisieren behoben, wo manchmal sehr große Bilder nicht erkannt wurden
Kleines Problem beim Erkennen von Kontextklicks in inaktiven Fenstern behoben
Problem beim Katalogisieren behoben, bei dem die Etiketten aus dem Finder nicht den richtigen Etiketten im CDFinder zugeordnet wurden
Ein kleines Problem in AppleScript behoben, wo manche Gefundene Objekte den falschen Versionsstring zurücklieferten (die Attribute short version string und long version string lieferten immer den long string zurück)
Ein Problem im “Advance Disk Catalog (ADC for Windows)” Importer behoben, bei dem manche Dateinamen mit Sonderzeichen falsch übertragen wurden